Der Schweizer Pass ist nicht einfach zu haben. Einbürgerungswillige können sich erst darum bewerben, wenn sie zwölf Jahre bei uns gewohnt haben. Zudem müssen die betroffenen Personen intensive Befragungen meistern und einen tadellosen Ruf besitzen. Viele Gemeinden setzen dafür heute Kommissionen mit Volksvertretern ein. Diese überprüfen nicht nur die Wohnverhältnisse, den Integrationsgrad und die Sprachkenntnisse. Es wird auch untersucht, ob der oder die Einbürgerungswillige unsere schweizerischen, rechtsstaatlichen und demokratischen Wertvorstellungen teilt. Wer das nicht tut, wird abgewiesen – aber mit Begründung. Alles andere ist willkürlich. Was die Initiative „Für demokratische Einbürgerungen“ will, ist alles andere als demokratisch und passt nicht zu unserer Schweiz. Deshalb stimme ich Nein zur Initiative für demokratische Einbürgerungen, weil ich für kontrollierte, strenge aber faire Einbürgerungen bin sowie gegen Willkür, Zufall, Hetze und Lotterie.
Gleiche Löhne für Frauen und Männer - auch in Baar!
Frauen verdienen im öffentlichen Sektor massiv weniger als Männer. Besonders gross sind die Unterschiede bei den kantonalen Angestellten, etwas kleiner bei den Gemeinden. Auch in Baar? Die SP fragt nach.
Aktuelle Daten des Bundesamtes für Statistik (BfS) zeigen, dass bei Kantonen angestellte Frauen durchschnittlich 1500 Franken weniger verdienten als ihre männlichen Kollegen. Auf Gemeindeebene ist der Unterschied mit 700 Franken etwas weniger stark Die Zahlen des BfS zeigen zudem, dass sich die Lohndifferenz nicht ausschliesslich durch allfällige Unterschiede im Ausbildungsniveau oder im Anforderungsniveau der Arbeitsplätze erklären lassen. Den Rest des Beitrags lesen »
Steuerreform für Grossaktionäre – nein danke!
Es tönt verlockend: nur noch 60 Prozent des Einkommens zu versteuern. Am 24. Februar stimmen wir über eine solche Steuererleichterung ab. Doch aufgepasst! Das Steuergeschenk soll nicht für alle gelten: In den Genuss kommen nur diejenigen, denen mindestens 10 Prozent eines Unternehmens gehören – das sind vor allem Grossaktionäre. “Normale” Menschen wie Sie und ich gehen ebenso leer aus wie viele Eigentümer von KMUs. Wir müssen dann mit unseren Steuern die unnötigen Geschenke für die Grossaktionäre bezahlen. Also: Am 24. Februar stimmen wir darüber ab, ob Grossaktionäre ihr Einkommen aus Aktien nur noch zu 60 Prozent versteuern müssen – nicht mehr zu 100 Prozent wie heute.
Wer meint, diese staatliche Unterstützung für Grossaktionäre sei unnötig und ungerecht, stimmt deshalb am 24. Februar NEIN zur Unternehmenssteuerreform II.
Wer hätte das gedacht!
Politik ist langweilig, denkste. Überall gibt es momentan nur ein Thema: die Bundesratswahlen. Politik ist plötzlich spannend und alle reden darüber. Zwar sind Bundesratswahlen noch nicht Sachpolitik, aber dennoch hoffe ich, dass dies das Interesse von vielen für die Politik steigert.
Ich gratuliere dem Parlament zum mutigen Entscheid, Christoph Blocher abzuwählen und sich von der SVP nicht erpressen zu lassen. Nicht weil Blocher ein schlechter Politiker wäre, das ist er weiss Gott nicht. Aber er steht für schlechten politischen Stil und passt damit nicht in unser demokratisches System.
Ich gratuliere aber auch vor allem Eveline Widmer-Schlumpf zu ihrem Mut und wünsche ihr alles Gute für ihr Amt als Bundesrätin!
Zu den Bundesratswahlen
Christof Blocher ist für mich nicht wählbar. Er hat sich nie in den Bundesrat eingegliedert und respektiert das Kollegialitätsprinzip nicht. Dennoch anerkenne ich das Recht der SVP auf zwei Sitze im Bundesrat. Ich bin dafür, dass die Mitte-Links-Koalition einen anderen SVP-Vertreter (oder Vertreterin) wählt.
Arithmetisch hat die FDP keinen Anspruch auf zwei Sitze. Doch wer soll den überzähligen Sitz kriegen: die CVP oder die Grünen? Ich bin gespannt, wie der Mittwoch ausgeht.
Armeewaffen gehören ins Zeughaus
Betroffen und nachdenklich habe ich vom schrecklichen Ereignis in Zürich Höngg erfahren. Ich fühle mich hilflos und wütend. Nur ungern verwende ich ein solch trauriges Ereignis für eine politische Forderung. Aber wie viel muss denn noch passieren, bis ein Umdenken geschieht? Armeewaffen zuhause aufzubewahren, ist ein Sicherheitsrisiko – für die Familie, aber auch für alle anderen. Früher hat dies vielleicht noch Sinn gemacht, als es darum ging, dass der Soldat sich bei Ausbruch eines Krieges auf eigene Faust von zu Hause zum Mobilisierungsplatz durchkämpfen können soll. Das ist in der aktuellen Gefahrenlage unsinnig. Traditionen rechtfertigen nicht alles. Armeewaffen gehören deshalb ins Zeughaus. Damit solch traurige Ereignisse nicht mehr vorkommen.
Mein erster Blog!
Ich möchte allen ganz herzlich danken, die mich im Wahlkampf unterstützt haben. Der Wahlkampf hat mir viel Spass bereitet und meine Lust auf Politik noch erhöht. Deshalb starte ich hiermit meinen ersten Blog, um meine politische Meinung kund zu tun und mit dir in Kontakt zu treten - hoffentlich!


